Pilgerwege in Frankreich: Die Routen im Überblick

Kurz gesagt: Vier klassische Hauptrouten, dazu Nebenwege wie die Voie du Piémont.
Viele denken beim Pilgern an Spanien. Dabei beginnen in Frankreich vier historische Jakobswege, die schon im Pilgerführer des Mittelalters genannt werden.
Die vier großen Routen
Die Via Podiensis ab Le Puy ist die beliebteste. Die Via Turonensis kommt von Paris und ist flach. Die Via Lemovicensis ab Vézelay ist die längste und ruhigste. Die Via Tolosana führt von Arles durch den Süden. Die ersten drei treffen sich vor den Pyrenäen in der Gegend von Saint-Jean-Pied-de-Port.
Nebenwege
Die Voie du Piémont läuft am Fuß der Pyrenäen entlang. Der Tro Breizh ist ein Rundweg durch die Bretagne, und die Wege zum Mont-Saint-Michel führen zur berühmten Klosterinsel. Die Via Francigena quert das Land auf dem Weg nach Rom.
Wallfahrtsorte
Lourdes und Rocamadour sind die bekanntesten Orte, Chartres zieht zu Pfingsten Tausende an.
Was anders ist
Gîtes sind teurer als spanische Herbergen, meist ist aber das Abendessen dabei. Französischkenntnisse helfen, und für Stempel fragen Sie im Tourismusbüro. Weitere Routen finden Sie unter Pilgern in Frankreich.
Häufige Fragen
Wie viele Jakobswege gibt es in Frankreich?
Vier klassische Hauptrouten, dazu Nebenwege wie die Voie du Piémont.