Pilgern mit Hund: Geht das?

Kurz gesagt: In den meisten Herbergen nicht. Manche private Häuser erlauben Hunde im Garten oder in einem eigenen Zimmer. Fragen Sie vorher nach.
Der Hund will mit, und Sie wollen ihn nicht drei Wochen allein lassen. Das ist machbar, aber die Reise wird anders und meist teurer.
Unterkunft
Das größte Problem sind die Betten. Die meisten Pilgerherbergen nehmen keine Hunde auf. Bleiben also Pensionen und Hotels, die Tiere erlauben, oder Herbergen mit Garten. Planen Sie die Etappen entsprechend, und reservieren Sie meist mehrere Tage im Voraus. Die Kosten liegen damit klar über dem Budget auf unserer Seite Kosten.
Einreise und Papiere
Innerhalb der EU braucht Ihr Hund einen EU-Heimtierausweis, einen Mikrochip und eine gültige Tollwutimpfung. Prüfen Sie die Regeln für Ihr Reiseland vor der Abreise beim Tierarzt.
Die Gesundheit des Hundes
Nicht jeder Hund eignet sich. Er sollte gesund, ausgewachsen und an lange Strecken gewöhnt sein. Testen Sie das zu Hause über mehrere Tage. Prüfen Sie die Pfoten jeden Abend, denn Schotter und heißer Asphalt setzen ihnen zu. Bei Hitze gehen Sie nur früh am Morgen. Rechnen Sie dazu mit Wasser für zwei und vergessen Sie Zeckenschutz nicht.
Besser in Deutschland?
Für den ersten Versuch mit Hund eignen sich kürzere Wege, weil Sie dort Unterkünfte leichter finden. Vorschläge stehen im Beitrag Pilgern in Deutschland und im Bereich Altmühltal.
Häufige Fragen
Darf ich meinen Hund in die Pilgerherberge mitnehmen?
In den meisten Herbergen nicht. Manche private Häuser erlauben Hunde im Garten oder in einem eigenen Zimmer. Fragen Sie vorher nach.