Die Pilgerwege
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Nach dem Pilgern: Wie das Ankommen im Alltag gelingt

Von Christian Gebhardt, in Offene Fragen

Comic-Pilger steht vor der eigenen Haustür

Kurz gesagt: Das ist häufig. Nach Wochen mit klarem Tagesablauf und viel Gemeinschaft fehlt beides plötzlich. Die meisten kommen nach einigen Wochen wieder im Alltag an.

Über die Vorbereitung gibt es viel zu lesen, über die Rückkehr kaum etwas. Dabei erzählen viele Pilger, dass die ersten Wochen zu Hause überraschend schwer waren.

Warum das passiert

Unterwegs waren die Tage einfach: gehen, essen, schlafen. Plötzlich gibt es wieder E-Mails, Termine und Entscheidungen. Dazu fehlen die Menschen, mit denen Sie wochenlang unterwegs waren. Nicht alle zu Hause wollen zudem lange Geschichten hören. Das Gefühl ist normal und vergeht meist nach einigen Wochen.

Planen Sie einen Puffer

Fahren Sie nicht am Tag nach der Ankunft zur Arbeit. Ein oder zwei freie Tage helfen sehr. Der Camino Finisterre ist für viele außerdem eine gute Art, langsam aufzuhören.

Was Sie mitnehmen können

Überlegen Sie, was unterwegs gutgetan hat, und behalten Sie eine Sache davon. Das kann ein täglicher Spaziergang ohne Handy sein oder weniger Besitz im Schrank. Bleiben Sie mit den Bekanntschaften vom Weg in Kontakt, und schreiben Sie Ihr Pilgertagebuch zu Ende.

Der nächste Weg

Viele gehen wieder los. Es muss nicht gleich Spanien sein, ein Wochenende in der Nähe reicht. Vorschläge finden Sie unter Pilgern in Deutschland und im Altmühltal. Wenn Sie etwas anderes suchen, schauen Sie sich die Pilgerwege der Welt an.

Häufige Fragen

Warum fühle ich mich nach dem Pilgern leer?

Das ist häufig. Nach Wochen mit klarem Tagesablauf und viel Gemeinschaft fehlt beides plötzlich. Die meisten kommen nach einigen Wochen wieder im Alltag an.