Pilgern am Wochenende: So klappt die kurze Auszeit

Kurz gesagt: Für den Einstieg ja. Sie merken schnell, ob Ihnen das Gehen gefällt, und testen Ihre Ausrüstung.
Pilgern verlangt keinen großen Urlaub. Zwei oder drei Tage reichen, um rauszukommen und zu sehen, wie sich das anfühlt.
Den richtigen Weg finden
Suchen Sie eine Strecke mit Bahnanschluss an beiden Enden, dann müssen Sie nicht zum Auto zurück. Rund 20 Kilometer am Tag sind ein gutes Maß. Ideal sind die Abschnitte im Altmühltal, der Elisabethpfad oder die Bonifatiusroute. Mehr Vorschläge stehen unter Pilgern in Deutschland.
Packen für zwei Tage
Ein Tagesrucksack mit 15 bis 20 Litern reicht. Dazu Regenjacke, Wechselshirt, Trinkflasche, Proviant und Erste-Hilfe-Set. Einen Schlafsack brauchen Sie meist nicht, weil Sie in der Pension schlafen.
Übernachten
Rufen Sie vorher an, gerade in Dörfern. Viele Gemeinden haben Pilgerzimmer, die nicht online stehen. Fragen Sie das Pfarrbüro.
Bewusst unterwegs
Lassen Sie das Handy in der Tasche. Setzen Sie sich am Morgen ein Thema oder eine Frage, die Sie begleitet, oder gehen Sie einfach. Kurze Wege wirken stärker, wenn Sie eine feste Stunde schweigen. Danach wissen Sie, ob Sie mehr möchten.
Häufige Fragen
Reicht ein Wochenende zum Pilgern?
Für den Einstieg ja. Sie merken schnell, ob Ihnen das Gehen gefällt, und testen Ihre Ausrüstung.