Essen auf dem Jakobsweg: Was Pilger unterwegs essen

Kurz gesagt: Es wird besser, aber auf dem Land bleibt es begrenzt. Fragen Sie nach Tortilla, Salat und Linsen, oder kochen Sie abends in der Herbergsküche selbst.
Wer den ganzen Tag läuft, hat Hunger. Auf dem Jakobsweg dreht sich vieles ums Essen, und die Tage folgen einem festen Muster.
Der typische Tag
Viele starten ohne Frühstück und halten nach ein paar Kilometern an der ersten Bar für Café con leche und Tostada. Mittags gibt es ein Bocadillo oder eine Tortilla. Abends folgt das Pilgermenü: drei Gänge für rund 12 bis 15 Euro, oft inklusive Wein und Wasser. Die Preise stehen auf unserer Seite zu den Kosten.
Essenszeiten
In Spanien wird spät gegessen, Restaurants öffnen abends oft erst um 20 Uhr. Für Pilger servieren viele früher. Geschäfte schließen am Nachmittag und an Sonntagen, kaufen Sie Proviant also vormittags. Mehr dazu steht im Beitrag Pausen einplanen.
Selbst kochen
Viele Herbergen haben eine Küche. Nudeln mit Gemüse für mehrere Leute sind günstig und das schönste Abendessen des Tages. Gemeinsames Kochen ist oft der beste Einstieg in Gespräche.
Vegetarisch
Auf dem Land bleibt die Auswahl klein, doch Tortilla, Salate und Linseneintopf helfen weiter. Fragen Sie nach „sin carne“, also ohne Fleisch, und achten Sie auf Thunfisch im Salat.
Spezialitäten
Probieren Sie in Galicien Pulpo und Tarta de Santiago, den Mandelkuchen mit Kreuz. In Asturien gehört der Cidre dazu, und in der Rioja ein Glas Rotwein.
Häufige Fragen
Ist das Essen auf dem Jakobsweg für Vegetarier geeignet?
Es wird besser, aber auf dem Land bleibt es begrenzt. Fragen Sie nach Tortilla, Salat und Linsen, oder kochen Sie abends in der Herbergsküche selbst.