Die Pilgerwege
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Wanderstöcke beim Pilgern: Lohnen sie sich?

Von Christian Gebhardt, in Offene Fragen

Zwei Comic-Wanderstöcke vor hellem Hintergrund

Kurz gesagt: In der Regel nein. Sie gehören ins Aufgabegepäck. Viele Pilger kaufen deshalb Stöcke erst am Startort.

Beim Thema Stöcke sind sich Pilger uneinig: Die einen möchten nicht ohne gehen, die anderen finden sie überflüssig. Für die meisten überwiegen die Vorteile.

Was Stöcke bringen

Bergab entlasten sie Knie und Sprunggelenke, und das merken Sie besonders mit Gepäck. Bergauf helfen sie, das Gewicht auf die Arme zu verteilen. Auf nassen Steinen und Schotter geben sie Halt, an Flüssen oder im Dunkeln ebenfalls. Vor allem Menschen mit Knieproblemen profitieren.

Die richtige Länge

Halten Sie den Griff, und der Ellenbogen sollte etwa im rechten Winkel stehen. Bergauf können die Stöcke etwas kürzer sein, bergab etwas länger. Faltbare Modelle lassen sich gut am Rucksack befestigen, sind aber etwas teurer.

Das Flugzeug

Stöcke gehören meist nicht ins Handgepäck. Wer nur mit Rucksack in der Kabine fliegt, kauft sie am Startort. Fragen Sie auch bei der Herberge: Manche haben Stöcke, die andere Pilger zurückgelassen haben. Sie wiegen rund 500 Gramm, was Sie beim Rucksackgewicht einrechnen sollten.

Stock oder Stab?

Der klassische Pilgerstab sieht schöner aus und passt zur Tradition, hilft aber nur auf einer Seite. Für die Gelenke sind zwei leichte Stöcke besser. Nehmen Sie das, was zu Ihnen passt. Die übrige Ausrüstung finden Sie in unserer Packliste.

Häufige Fragen

Darf ich Wanderstöcke im Handgepäck mitnehmen?

In der Regel nein. Sie gehören ins Aufgabegepäck. Viele Pilger kaufen deshalb Stöcke erst am Startort.