Auszeit vom Job: Wenn der Pilgerweg zur Pause wird

Kurz gesagt: Viele erleben es als wohltuend. Eine Behandlung bei Burnout oder Depression ersetzt es aber nicht.
Viele Menschen gehen in einer Umbruchphase los: nach einer Kündigung, einer Trennung oder einfach, weil der Alltag zu voll geworden ist.
Was der Weg leisten kann
Gehen ist einfach. Sie müssen täglich nur wenig entscheiden, und das schafft Raum im Kopf. Viele berichten, dass sie erst nach zwei Wochen wirklich abschalten. Planen Sie daher möglichst lange ein, falls Sie die Möglichkeit haben.
Die Zeit organisieren
Sprechen Sie früh mit dem Arbeitgeber über unbezahlten Urlaub oder Sabbatical. Klären Sie Krankenversicherung, Miete und Vertretungen. Stellen Sie Mailabwesenheit ein und halten Sie sich daran.
Erwartungen klein halten
Der Weg löst keine Probleme. Manche erleben mitten auf der Meseta eine Krise, weil die Ablenkung fehlt. Es gibt keine Garantie auf Erkenntnis. Das ist in Ordnung.
Wann Sie Hilfe brauchen
Wenn Sie unter Burnout oder Depressionen leiden, ersetzt der Weg keine Behandlung. Sprechen Sie vorher mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Therapeuten, ob jetzt der richtige Zeitpunkt ist.
Danach
Überlegen Sie sich, was Sie zurück in den Alltag nehmen. Der Beitrag Nach dem Pilgern hilft dabei.
Häufige Fragen
Hilft Pilgern bei Stress?
Viele erleben es als wohltuend. Eine Behandlung bei Burnout oder Depression ersetzt es aber nicht.